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Gedanken zum Jahreswechsel

Dezember 2019

Es gibt Zeiten, da scheint alles an uns vorbei zu rauschen. Ein Tag nach dem anderen verfliegt, wir sind im Aktionsmodus, es geht vorwärts, immer vorwärts und wir bemühen uns, Schritt halten zu können.

Und es gibt diese Momente, da scheint die Zeit stillzustehen. Wir sind ganz in der Gegenwart, verbunden mit uns und der Aussenwelt. Mit einer leisen, unaufgeregten, aber ganz klaren inneren Kraft stellen wir uns den Anforderungen des Lebens. Wir unterscheiden, was wichtig und was unwichtig ist und setzen die Prioritäten dementsprechend. Wir kümmern uns ums Wesentliche. Die Gegenwart wird sehr intensiv erlebt, wir sind präsent.

Manchmal sind es kraftvolle äussere Ereignisse wie eine Geburt oder ein Todesfall, die uns in diese Kraft bringen. Oft sind es aber auch ganz unscheinbare Augenblicke, in denen wir uns urplötzlich auf das Wesentliche besinnen und wieder achtsamer mit uns und den andern umgehen.

Vielleicht hast du ein Jahr hinter dir, das an dir vorbei gerauscht ist und du fragst dich, wo du eigentlich die ganze Zeit warst? Vielleicht hast du etwas Schweres erlebt und vor allem damit kämpfen müssen, den Kopf über Wasser zu halten? Vielleicht hast du etwas erlebt, das dich tief berührt hat und dein Leben jetzt stark beeinflusst?

Jetzt ist das Jahr (fast) vorbei. Zeit, innezuhalten und einen Blick zurück zu werfen. Was ist mir wichtig? Lebe ich demensprechend? Befinde ich mich mehrheitlich im Autopilot-Modus oder bin ich anwesend im Alltag?

In diesem Sinne wünsche ich dir freudvolle Festtage, etwas Zeit für Reflektionen und einen achtsamen Rutsch ins 2020.

Mögen wir im 2020 viele Momente erleben, in denen wir wirklich präsent sind - verbunden mit unserer Innenwelt und in Kontakt mit dem, was um uns geschieht. Mögen wir in dieser wachen, aufgeräumten inneren Stimmung die Dinge so annehmen, wie sie sind.

om shanti
Sylvia